bellende Füchse (05. Mai 2013)

bellende Füchse (05. Mai 2013)

Betr.: von Füchsen, denen die Trauben zu hoch hängen  (05.06.13)

... einige unter Euch mögen sich gewundert haben, welch merkwürdige bellend-fauchenden Geräusche in den letzten Nächten hinter unseren Häusern an der Au zu vernehmen waren. Es sind die Warnrufe eines Fuchses, der sich auf seinem nächtlichen Beutezug durch einen Torfkopp, der gerade das Fenster aufmachte, gestört fühlte. Das Bellen des Fuchses könnt Ihr auf dem folgenden you-tube video nachvollziehen: Bellender Fuchs - (© fuchsfilm, YouTube, blauen link anklicken).

Die Fabel 'vom Fuchs dem die Trauben zu hoch hängen' geht übrigens bis auf den griechischen Philosophen Äsop zurück und ist in unterschiedlichen Versionen überliefert (zum Nachlesen der Aesopschen Fabel bitte blau unterlegten link oben anklicken). "... In dieser Fabel zeigt sich ein Fuchs verächtlich über die Trauben, die er nicht erreichen kann:   „Der Fuchs biss die Zähne zusammen, rümpfte die Nase und meinte hochmütig: „Sie sind mir noch nicht reif genug, ich mag keine sauren Trauben.“ Mit erhobenem Haupt stolzierte er in den Wald zurück.“ Die Fabel karikiert den unehrlichen Umgang mit einer Niederlage: Um sich nicht eingestehen zu müssen, dass er die Trauben nicht erreichen kann, behauptet der Fuchs, sie gar nicht erreichen zu wollen. " (Quelle: 'Der Fuchs und die Trauben', wikipedia).

Damit erhöht sich die Zahl der Arten, die keine 50 Meter vor unseren Fenstern herumstromern um ein Weiteres: neben Rehen & Hasen sowie einer Schaar Stieglitze in dem Gebüsch an der Au als periodische Gäste, habe ich inzwischen einen Dachs auf seinem Abendspaziergang und einen Seeadler gemächlich übers Haus Richtung Förde fliegen sehen ... 

(Bildquelle: Das Märchenbild 'Der Fuchs und die Trauben von John Rae, 1918' ist dem o.g. Wikipedia-Artikel entnommen; es ist ein öffentlich verwertbares Gutenberg-Bild, verfügbar unter: https://www.gutenberg.org/files/24108/24108-h/images/11,1.jpg ).